Narin Yilmaz, BA

Narin Yilmaz, BA

 

Nach der Matura und einigen Jahren Berufstätigkeit in Vorarlberg zog es mich nach Wien, wo ich Kultur- und Sozialanthropologie studierte und mit Bachelor abgeschlossen habe. Im Studium Kultur- und Sozialanthropologie absolvierte ich Lehrveranstaltungen, die sich unter anderem mit der Konstruktion von Identitäten auseinandersetzten. So kam ich in Berührung mit der Psychoanalyse, die mein Interesse weckte. Somit begann ich nach dem Bachelorstudium am Postgraduate Center der Universität Wien das Psychotherapeutische Propädeutikum. Während dieser Zeit arbeitete ich über drei Jahre mit Jugendlichen bei „Jugend am Werk“ in Wien. Dabei ging es darum, Jugendliche mit psychosozialem Förderbedarf zu unterstützen. Nach dem Abschluss des Propädeutikums im Jahre 2014 begann ich gleich im Anschluss mit dem Universitätslehrgang (Universität Wien) „Psychotherapeutisches Fachspezifikum: Individualpsychologie und Selbstpsychologie“.

 

Während der psychotherapeutischen Ausbildung absolvierte ich in diversen psychiatrischen Kliniken in Wien Praktika. Im „Child Guidance Clinic (Institut für Erziehungshilfe) arbeitete ich über 2 Jahre psychotherapeutisch mit Kindern. Parallel arbeitete ich mit Erwachsenen in einer Psychotherapeutischen Praxisgemeinschaft in Wien. Am Ende der Ausbildung zog es mich wieder nach Vorarlberg, wo ich derzeit meine Tätigkeit mit Kindern bei „pro mente Vorarlberg“ in der sozialpsychiatrischen Ambulanz in Nenzing fortführe.

 

Individualpsychologie

Individualpsychologie, die von Alfred Adler begründet wurde, ist eine tiefenpsychologische Methode. Körper, Geist und Seele werden als unteilbare Einheit des Menschen verstanden. Im Mittelpunkt steht das Individuum mit seinen sozialen Beziehungen und der damit zusammenhängenden Auseinandersetzung mit seiner Umwelt. Je nach individuellen Bedürfnissen umfasst die Individualpsychologische Therapie niederfrequente Psychotherapie in unterstützender Form sowie hochfrequente Langzeitanalyse.

 

Es kommt nicht darauf an, was einer mitbringt, sondern was er daraus macht.“ (Alfred Adler)